Studium


Dauer

Das Promotionsprogramm umfasst in der Regel zwei Jahre (vier Semester). Die Teilnahme am Programm endet mit dem Abschluss des Promotionsverfahrens.
Betreuung, Stipendien: Bei Aufnahme in das Programm legen BetreuerIn und DoktorandInnen eine verbindliche Form der Betreuung fest. Dazu gehören regelmäßige Berichte über den Fortgang der Arbeit, Rücksprachemöglichkeiten, auch bei akuten Problemen, und die in der Regel halbjährliche Vorstellung der Doktorarbeit in geeigneten Veranstaltungen. Die BetreuerInnen informieren darüber hinaus über einschlägige Fachkonferenzen und Workshops und unterstützen die Teilnahme an solchen Veranstaltungen. Die BetreuerInnen weisen außerdem auf Stipendienmöglichkeiten und Sachmittelbeihilfen hin.

Lehre

Im Rahmen des Promotionsprogramms finden in jedem Semester Lehrveranstaltungen statt, die von den Trägern des Programms eigens ausgewiesen, geleitet und in geeigneter Form bekannt gemacht werden. Das Promotionsprogramm sieht zwei Lehrveranstaltungstypen vor, die in jedem Semester angeboten werden. Die DoktorandInnen müssen pro Jahr mindestens eine Veranstaltung ihrer Wahl besuchen:

(a) Interdisziplinäres Theorie- und Methodenseminar
(Wissenschaftstheorie, Kulturtheorie, Literaturtheorie, kultur- und literaturwissenschaftliche Methoden, Gender-Theorie)

(b) Interdisziplinäre Lehrveranstaltung zu übergreifenden kultur- und literaturgeschichtlichen Themen 
(Diese Lehrveranstaltung wird in der Regel durch die Teilprogramme realisiert.)

Darüber hinaus ist mindestens eine Lehrveranstaltung im Verlauf von zwei Jahren aus dem Bereich Schlüsselqualifikationen zu belegen (vgl. Semesterprogramm der Graduiertenschule der FAU)

Von den Trägern des Programms wird zusätzlich ein Forschungskolloquium durchgeführt, das für alle TeilnehmerInnen des Programms obligatorisch ist. Hier erhalten die DoktorandInnen die Möglichkeit, ihre Studien vorzustellen. Mindestens einmal im Verlauf von zwei Jahren soll jede(r) DoktorandIn relevante Fragestellungen und Forschungsergebnisse seines/ihres Dissertationsprojekts bei einem solchen Forum zur Diskussion stellen. Neben der Möglichkeit, im Forschungskolloquium das Dissertationsprojekt zu präsentieren, finden in regelmäßigen Abständen ausführliche Einzelgespräche mit dem/der jeweiligen BetreuerIn der Dissertation statt.

Der Besuch der Lehrveranstaltungen ist durch eine Bestätigung der Veranstaltungsleiter oder, wenn es im Seminar vorgesehen ist, durch einen qualifizierten Schein (Leistungsnachweis) zu belegen. Relevante Veranstaltungen werden u. a. in Kooperation mit den interdisziplinären Zentren der Fakultät, den Zentralinstituten der Universität, den jeweils existierenden Graduiertenkollegs und dem Gradnet-Projekt organisiert.

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